Me-109 „Emil“
Die Messerschmitt Bf 109 (allgemein als Me 109 bezeichnet) war ein einmotoriges, einsitziges Kampfflugzeug des deutschen Flugzeugherstellers Bayerische Flugzeugwerke AG (BFW, seit 1938: Messerschmitt AG). Er gehört zu einer neuen Generation von Tiefdecker-Kampfflugzeugen, die sich durch ein geschlossenes Cockpit, ein einziehbares Fahrwerk und eine Ganzmetall-Rumpf- und Flügelstruktur auszeichnen. Neben der ursprünglichen Verwendung wurden verschiedene Varianten als Jagdbomber, Nachtjäger und Aufklärungsflugzeug eingesetzt. Mit rund 33.300 Maschinen ist die Bf 109 eines der meistgebauten Flugzeuge und einer der meistgebauten Kampfflugzeuge der Geschichte.
Der Erstflug fand im Mai 1935 statt. Im Februar 1937 wurden die ersten Serienmaschinen in die Jagdverbände der Luftwaffe eingebaut. Obwohl mit dem Bau vor Beginn des Zweiten Weltkriegs begonnen wurde, blieb die Bf 109 durch kontinuierliche Verbesserung bis 1945 ein konkurrierendes Modell gegen die Alliierten.
Die Bf 109 war bis zur bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht 1945 das Standardjagdflugzeug der Luftwaffe, ab Mitte 1941 ergänzt durch die Focke-Wulf Fw 190. Flugzeuge dieses Typs werden auch von vielen anderen Luftstreitkräften eingesetzt, beispielsweise in Finnland, Jugoslawien, Kroatien und Rumänien, Ungarn, Italien und der Schweiz.
Technische Daten:
- Entwicklungsfirma: Messerschmitt AG, Augsburg, D
- Verwendungszweck: Kampfflugzeug
- Baujahr: 1939
- Besatzung: 1 Pilot
- Anzahl beschaffter Flugzeuge: 89
- Spannweite: 9,90m
- Länge: 8,80m
- Höhe: 3,43m
- Höchstgeschwindigkeit: 570 km/h
- Steigleistung: 14m/s
- Gipfelhöhe: 10100m
- Flugdauer: 1 Std. 45 Min.
- Reichweite: 600km